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Bratpfannen Ratgeber – wir helfen beim Kauf und zeigen die Vor- und Nachteile im Vergleich

Jeder kennt die Situation an der er zum ersten mal an eine eigene Bratpfanne gedacht hat. Oft kommt dies vor, wenn junge Leute zuhause ausziehen und eine eigene Wohnung suchen, entweder im Studentenwohnheim, wo man sich mit einer Pfanne noch aushelfen kann. Oder direkt in eine eigene Wohnung. Was brauche ich für meine eigene Küche? Ist dann die Frage und einem fällt sofort die Bratpfanne ein. Schnitzel, Bratkartoffel, Steak, Rührei, alles lebensnotwendige Lebensmittel müssen zubereitet werden.

Die Bratpfannen-Diskussion beginnt. Welche Pfanne braucht man wirklich? Welches Material ist genau richtig für mich? Und das Wichtigste: Was darf so eine Pfanne denn kosten? Muss ich gleich mehrere Pfannen kaufen?

Es gibt ein riesiges Angebot an Bratpfannen, diese beginnen bei den billigen Schnäppchen im Discounter Laden und gehen bis zur kupfernen Luxuspfanne. Wir wollen Ihnen die Kaufentscheidung erleichtern und haben im nachfolgenden Bratpfannen Vergleich die gängigen Pfannentypen mit deren Brateigenschaften zusammengetragen. Und bei Pfannen ist es wie bei Kochmessern, die Qualität muss einfach stimmen, dann gelingt es auch in der Küche.

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Modell Tefal So Intensive D50306 PfanneFissler Pfanne protect aluxTefal E94106 Gourmet SeriesTefal E43506 Jamie Oliver PfanneBSF 74020-280-0 Rom Pfanne 28 cmIKEA Bratpfanne 28cm TROVÄRDIG
Preis

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Vergleichsergebnis

88%

„Die Pfanne ist ihren Preis wert“

Bewertung
HerstellerTefalFisslerTefalTefalBSFIkea
Bewertet von

Amazon Bestseller Nr. 6 (01/2017)

Stiftung Warentest: „Gut (2,3)“ 03/2015

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Amazon Bestseller Nr. 1 (01/2017)

Stiftung Warentest: „Befriedigend (3,0)“ 03/2015

Stiftung Warentest: „Befriedigend (3,0)“ 03/2015

MaterialAluminiumAluminiumEdelstahlEdelstahlAluminiumAluminium
Durchmesser28 cm28 cm28 cm28 cm28 cm28 cm
Preis

18,99 € 29,99 €

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89,25 € 119,00 €

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Welche Pfanne brauchen Sie wirklich?

Wir beschreiben in unserem Vergleich alle Pfannen von der Basic-Bratpfanne bis zur Profi-Pfanne.

Welche Pfannen gibt es? Was sind die Vor- und Nachteile?

Die wesentlichen Kriterien die eine Pfanne unterscheiden sind: Material, Form, Beschichtung und die Größe. Diese wichtigen Punkte werden wir im Nachgang genau besprechen.

Gusseisen-Pfannen

Ähnlich wie die klassischen Eisenpfannen sind Bratpfannen aus Gusseisen. Das sie schwerer sind begründet sich darauf, dass sie dickwandiger sind. Sie werden als flüssiges Eisen in Form gegossen und damit bleiben sie sehr robust und haben eine lange Lebensdauer. Eine solche Pfanne benötigt einiges an Zeit um auf die richtige Betriebstemperatur zu kommen. Sobald sie erhitzt sind wird die Hitze gleichmäßig verteilt und länger gespeichert als bei anderen Pfannen.


  • sehr hoch erhitzbar
  • sehr gute Wärmespeicherung
  • extrem langlebig


  • extrem hohes Gewicht
  • braucht viel Pflege
  • Erhitzen dauert lange


 

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Gusseisen Pfannen


Unbeschichtete Edelstahl-Pfannen

Die Bratpfannen aus unbeschichteten Edelstahl sind eher geschmacksneutral. Am besten nur verwenden, wenn Sie Kocherfahrung haben mit Übung. Sie lassen sich gut auf hohe Temperaturen erhitzen und sie sind weitestgehend unempfindlich und somit sehr robust. Allerdings kann bei diesen Pfannen schon leicht mal etwas anbrennen.

Ist die Edelstahl-Pfanne erst einmal aufgeheizt speichert sie die Hitze sehr lange. Bei Nickelallergie sollten Sie auf eine beschichtete Edelstahlpfanne zurückgreifen. Gerichte die Sie mit dieser Pfanne gut zubereiten können sind: Schnitzel, Steaks und Zwiebel. Bei diesen Pfannen brauchen Sie mehr Fett bzw. Öl als üblich.


  • gut für scharfes anbraten von Steaks
  • hoch erhitzbar
  • speichert Hitze gut


  • man benötigt viel Fett oder Öl
  • nicht bei Nickeallergie verwenden


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Unbeschichtete Edelstahl Pfannen


Beschichtete Edelstahl-Pfannen

Immer häufiger werden jetzt beschichtete Edelstahl-Pfannen angeboten. Sie sind sehr gut auch von Hobbyköchen zu handhaben und leicht zu reinigen. Man benötigt mehr Fett oder Öl, als herkömmlich erforderlich. Man kann sie sehr hoch erhitzten und sie haben Antihaft-Eigenschaften. Alle keramisch beschichteten Pfannen sind universell einsetzbar. Diese Pfannen sind sehr unkompliziert.

Man kann sie, vorausgesetzt auch der Griff ist aus Edelstahl ganz problemlos in die Spülmaschine geben. Eine Allround Pfanne zum scharfen Anbraten von Fleisch und Gemüse.


  • scharfes Anbraten geht gut
  • kann man hoch erhitzen
  • ist leicht zu reinigen


  • eigentlich keine Nachteile


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Beschichtete Edelstahl Pfannen


Geschmiedete Eisen-Pfannen

Geschmiedete Eisen-Pfannen sind wirklich sehr langlebig und robust. Schon im Mittelalter wurde mit diesen Pfannen gearbeitet. Leider sind diese Pfannen sehr schwer und gerade Frauen beklagen sich bei der Handhabung. Ein kleines Problem bei diesen Pfannen ist, dass sie sehr leicht rosten können und daher besonders gepflegt werden müssen. Um die Antihaft-Eigenschaften zu verbessern, muss die Pfanne vor der ersten Benutzung, wie alle Eisen-Pfannen, eingebrannt werden. Wenn Sie gern Bratkartoffeln essen, dann geht es nicht ohne eine geschmiedete Eisen-Pfanne.


  • kann man sehr schnell und sehr hoch erhitzen
  • sehr gute Wäremleitung
  • extrem langlebig und robust


  • hohes Gewicht
  • wegen Rost pflegeintensiv


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Geschmiedete Eisen Pfannen


 

Aluminium-Pfannen

Aluminium hat den Vorteil sehr leicht zu sein. Die Pfannen verfügen über sehr gute Wäremleit-Eigenschaften. Die meisten Aluminium Pfannen sind beschichtet, damit kann man fast alle Speisen zubereiten. Durch die Beschichtung können empfindliche Speisen fettreduziert zubereitet werden, wie Gemüse, Fleisch und Fisch. Das alles gelingt sehr gut in Aluminiumpfannen. Durch eine gute Beschichtung ist es möglich Aluminium-Pfannen auf max. 400 °C zu erhitzen.


  • extrem leicht Gewicht
  • guter Hitzeleiter
  • nicht teuer


  • man kann die Pfanne nicht hoch erhitzen


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Aluminium Pfannen


Stahl-Emaille-Pfannen

Normalerweise werden diese Stahl-Emaille-Bratpfannen aus Edelstahl hergestellt. Die Emaillebeschichtung, überwiegend aus Silicium bestehent, ähnlich wie bei Glas, bildet in der Pfanne ein sehr glatte und kratzfeste Oberfläche. Was diese Pfannen nicht mögen, sind hohe Temperatur Unterschiede, also nie mit kaltem Wasser „ablöschen“. Schlaganfällig ist ebenfalls. Beim Braten braucht man etwas mehr Öl. Gut darin braten kann man alles was scharf angebraten wird. Bei Spiegeleiern eher vorsichtig sein. Die Pfanne ist für Nickel-Allergiker geeignet. Obwohl viele Anbieter sagen das die Pfannen spülmaschinenfest sind, empfehlen wir die Handreinigung. Abgeplatztes Emaille ist nicht tragisch, nur aufpassen, dass sich kein Rost ansetzt.


  • kann man sehr hoch erhitzen
  • kratzfest
  • auch für Allergiker


  • Antihaft-Eigenschaften könnten besser sein
  • verträgt keine Stöße


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Stahl Emaille Pfannen


Silit Silargan®-Pfannen

Silit gilt insbesondere als Spezialist für antihaftversiegelte Pfannen. Die einfachste Ausführung ist die Eigenmarke Silitan. Dabei handelt es sich um eine Antihaftbeschichtung, die in drei Lagen aufgebracht und zusätzlich versiegelt wird. Diese Pfannen sind nicht stoßempfindlich. Silargan® ist ein super Material für alle, die gerne natürlich und geschmacksecht kochen. Es wurde von Experten entwickelt, Silargan® bewahrt den vollen Geschmack und das natürliche Aroma. Die Brateigenschaften sind sehr gut.


  • kann man sehr hoch erhitzen
  • kratzfest und stoßfest
  • auch für Allergiker


  • leider keine Antihaft-Eigenschaften


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Silit Pfannen


Kupfer-Pfannen

Ursprünglich stammen die Kupfer-Pfannen aus der französischen Küche. Sie gehören zu den teuersten Pfannen überhaupt, was mit dem Material zu tun hat. Kupfer hat den Vorteil, das es gut aussieht, ein guter Wärmeleiter ist und die Hitze lange hält. Kupferpfannen können zum Kochen, Dämpfen, Sautieren oder Braten genutzt werden. Bei Profi-Köchen sind die Kupferpfanne so beliebt, weil man damit sehr exakt die Temperaturregelung beim Zubereiten der Speisen gewährleisten kann. Achtung diese Pfannen sind nicht für Induktions-Herde gedacht. Obwohl es mittlerweile schon Modelle mit magnetischem Boden gibt, die man auf diesen Herden verwenden darf.


  • super Wäremleit-Eigenschaften
  • sehr gute Temperatur Kontrolle
  • langlebig


  • teuer


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Kupferpfannen


 

Form und Größe – Welche Bratpfannen gibt es?

Die Formen

Wer sich mit dem Thema Bratpfannen beschäftigt, kommt schnell darauf, dass es viele unterschiedliche Formen und Größen gibt. Hier geben wir Ihnen einen Überblick über die diversen Pfannenformen und wie man sie am besten nutzt.


  • Bratpfannen: In der Regel sind die Bratpfannen recht flach gehalten mit einem ca. 4 cm geradegezogenen hohen Rand. Also die klassische Allround-Pfanne.
  • Schmorpfannen: Die Schmorpfannen sind auch ideal zum Zubereiten von großen Mengen und schonenden Garen mit Deckel. Beim Braten vermindert der hohe Rand Fettspritzer. Gut geeignet für Ragout und Gulasch.
  • Die Sautierpfanne: Die Sautierpfanne ist eine sehr gute Schmorpfanne mit einem hohen Rand von ca. 6 cm. Dadurch werden die Herdplatten vor Fettspritzern geschützt. Schnelles Braten von Gemüse und klein geschnittenem Fleisch.
  • Grillpfannen: Der Boden der Grillpfanne ist gerillt. Dadurch legen Steaks oder Hähnchenbrust leicht erhöht. In den Rillen kann sich der Saft sammeln, das bringt den Geschmack. Gusseisen findet hier oft Verwendung.
  • Fischpfanne: Die Fischpfanne ist länglich, ähnlich der Form eines Fisches. Damit kann man den Fisch im ganzen Stück braten. Natürlich geht hierin auch ein saftiges Schnitzel.
  • Der Wok: Ist eine runde, sehr hohe und durchgehend gewölbte Pfanne. Geeignet für Braten, Dünsten, Kochen und Frittieren. In der Mitte kann heiß gebraten werden und dann legt man es an den Rand mit geringerer Hitze. Es gibt dafür Einsätze, damit auch dünsten möglich ist.

Bratpfannen Sets:

Bratpfannen Sets


 

Die Größen

Immer wieder sehen wir, dass es zu unterschiedlichen Größenauffassungen kommt, wenn man sich über die Größe von Bratpfannen unterhält. Wir wollen hier etwas Licht ins Dunkel bringen und kurz beschreiben, wie man die Größen von Pfannen richtig bestimmt.

Am weitesten verbreitet und damit Standardgröße, sind Pfannen mit einem Durchmesser von 28 Zentimetern. Reicht meist für Gerichte für 3-5 Personen.


  • Durchmesser bei runden Pfannen: Der Durchmesser dieser Pfannen wird am oberen Rand gemessen, keinesfalls, wie oft fälschlich verbreitet, am Pfannenboden. Durch die Messung am oberen Rand kann auch die Deckelgröße entsprechend bemessen werden.
  • Ovale Pfannen: Die die, die man zum Fischbraten verwendet. Dort wird das längste Innenmaß des oberen Rands gemessen. Bei einer angegebenen Größe von 38 x 24 cm, verhält es sich so, dass 38 cm die längste Stelle und 24 cm die breiteste Stelle der Pfanne ist.
  • Bodendurchmesser: Das ist dieser Teil, der flach auf der Kochplatte aufliegt. Man sollte den Bodendurchmesser nach der Größe der Kochplatte wählen um keine unnötige Energie zu verschwenden, ebenfalls sorgt es für eine gute gleichmäßige Hitzeverteilung und ein optimales Bratergebnis. Auch kann die Pfanne sich durch unregelmäßiges Erhitzen verziehen.
  • Pfannen-Höhe: Die Höhe einer Pfanne zusammen mit dem Durchmesser des Pfannenspiegels bestimmt, wie viel Inhalt diese Pfanne aufnehmen kann. Die Höhe der Pfanne sollte nach dem Verwendungszweck ausgewählt werden.Die zusätzliche Deckelhöhe wird in diesen Wert nicht einbezogen.

Die verschiedenen Pfanne finden Sie hier

Extra große Pfannen:

große Pfannen

Extra große Pfannen finden Sie hier


 

Mit Keramikpfannen treffen Sie ein gute Wahl

Keramikpfannen

Keramikpfannen haben eine extrem gute Antihaft-Beschichtung, da kann so leicht nichts anbrennen. Damit sind Sie besser ausgerüstet als mit einer Teflon Pfanne. Das gute Stück aus Keramik ist ziemlich robust und kratzfest, auch das sind Teflon Pfannen ganz und gar nicht. Obwohl eine Nutzung von Kunststoff oder Holz für Pfannenwender empfohlen wird.

Bitte hier beachten, dass die Begrifflichkeit „Keramikpfanne“ nicht falsch verstanden wird. Nicht die komplette Pfanne ist aus Keramik, sondern die Beschichtung auf dem Innenspiegel. Es handelt sich um eine Weiterentwicklung der Antihaft-Eigenschaften.

Die Eigenschaften einer Keramik-Beschichtung

Die Keramikbeschichtung ist strahlend weiß und extrem glatt, somit fällt die Pfanne sofort auf. Obwohl diese Beschichtung nicht immer weiß sein muss, es gibt sie auch in grau und schwarz. Mann kann Keramikpfannen bis zu 450 °C erhitzen, sie haben gute Antihafteigenschaften und sind geruchs- und geschmacksneutral.

Sehr vorteilhaft ist, dass man bei der Verwendung dieser Pfannen viel sparsamer mit Öl und Fett umgehen kann. Das Öl ist hier eher der Geschmacksverstärker.

Auch sind die Preise für diese Produkte seit der Markteinführung ständig gesunken. Anfangs waren sie tatsächlich recht teuer. Inzwischen bewegen sich die Preise in der Mittelklasse.

Tipp: Verwende in der Keramikpfanne nur Fette mit hohem Rauchpunkt, also zum Beispiel raffiniertes Sonnenblumen- oder Rapsöl. Natives, kaltgepresstes Olivenöl hat in der Pfanne nichts verloren.


  • viel hitzebeständiger als Pfannen mit PTFE Beschichtung
  • umweltfreundlich
  • guter Wärmespeicher
  • kratzfest und robust


  • Erhitzen dauert lange
  • schneller Verschleiß der Antihaft-Wirkung


Keramikpfannen anschauen

Keramikpfannen


 

Weitere Infos zur Keramikpfanne

Keramikpfannen sind für so gut wie alle Herdarten einsetzbar. Durch die gute Wärmeleitfähigkeit reicht es aus wenn man den Herd auf mittlere Stufe einstellt um die Pfanne heiß werden zu lassen. Ein Überhitzen sollte vermieden werden, da die guten Brateigenschaften in Mitleidenschaft gezogen werden.

Keramikpfannen eignen sich zum Dünsten, Schmoren oder Anbraten. Obwohl der Anti-Hafteffekt nach gewisser Zeit nachlässt, kann man trotzdem noch knackiges Gemüse oder ein saftiges Hühnerbrust-Filet darin zaubern. Hat die Pfanne einen entsprechenden Griff ist sie auch im Backofen einsetzbar.

Zur Reinigung benötigt man nicht viel. Fast alle Speisenreste lassen sich mit einem Küchentuch auswischen. Bei mehr Schmutz geht auch Spülmittel und ein weicher Schwamm. Einige Hersteller haben Pfannen mit einem so genannten Lotoseffekt. Das ist eine spezielle Keramikversiegelung an der Wasser und Schmutz einfach abperlen.

Keine günstigen Modelle kaufen

Achten Sie darauf kein günstiges Keramikpfannen Model zu kaufen. Die billigen Modelle können nicht so hoch erhitzt werden und damit geht die Möglichkeit des scharfen Anbratens, beispielsweise von Steaks verloren.

Es wurde bekannt, dass es Fälle gab, in denen die Grenzwerte von Blei in der Keramikbeschichtung von nicht namhaften Herstellern aus dem Ausland, weit überschritten wurden. In Deutschland muss Keramikware im Labor überprüft werden, sodass so etwas nicht vorkommen kann. Unsere Empfehlung ist daher, wenn möglich nur auf Keramikpfannen bekannter Hersteller zurück zu greifen:

Die Lebensdauer der Pfannen richtet sich nach dem wie oft sie gebraucht wird. Das geht von Model, Nutzungshäufigkeit und Qualität von 3 Monaten bis 3 Jahre. Sie können die Lebensdauer aber selbst erhöhen. Braten Sie richtig bei niedriger bis mittlerer Temperatur. Verwenden Sie hoch erhitzbare Fette. Nur weiches Kochbesteck aus Holz, Silikon und Kunststoff verwenden. Reinigen Sie die Pfanne richtig. Keine aggressiven Reinigungsmittel, keine rauen Schwämme oder Stahlwolle.


Hilfe bei der Kaufentscheidung

Häufig gestellte Fragen zu Bratpfannen

Kennen Sie die beste Pfanne für Steaks?


Ganz einfach: Aus Schmiedeeisen oder Gusseisen, damit braten Sie die besten Steaks. Wichtig ist, dass die Pfanne vorher gut eingebrannt ist. Im Video oben sehen Sie von einem Experten wie man das macht.

Richtig gute Eisenpfannen finden Sie bei unserem Partner Amazon.

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So braten Sie ein Steak richtig

Holen Sie das Steak ca. 30-60 Minuten vor dem Braten aus dem Kühlschrank, damit es Zimmertemperatur bekommt. Bitte noch nicht salzen, dadurch würde dem Fleisch Flüssigkeit entzogen. Experten wickeln während dieser Wartezeit ein Stück Speck um das Fleisch.

Geben Sie Öl in die Eisenpfanne. Raps-, Erdnuss-, Sonnenblumen- und Sesamöl sowie Butterschmalz sind hoch erhitzbar und daher optimal zum Anbraten geeignet. Testen Sie, ob die Pfanne heiß genug für das Fleisch ist. Geben Sie einen Tropfen Wasser hinein, brutzelt dieser, dann ist die richtige Temperatur erreicht.

Pro Seite nur 60 bis 90 Sekunden scharf braten!

Durch das scharfe Anbraten schließt sich die Oberfläche des Steak-Fleisches und der Saft kann nicht mehr heraus. Fleisch nicht bewegen, damit sich eine leckere Kruste bilden kann.

Salz und Pfeffer bitte erst nach dem fertigen Braten hinzu geben. Experten Tipp: Jetzt das fertige Fleisch in Alufolie wickeln und einige Minuten in einen auf ca. 140 Grad vorgeheizten Backofen schieben und ruhen lassen. Danach servieren.

Kerntemperaturen für das perfekte Steak:

  • Rare: 48-52°C
  • Medium Rare (Innen rosa): ca. 52-55 Grad
  • Medium: 56-59
  • Well Done (komplett durchgegart): 60-62 Grad

Welche Pfanne eignet sich am besten für Bratkartoffeln?

Bratkartoffeln in der Pfanne
Für extra krosse Bratkartoffeln eignen sich am besten:

  • Keramikpfanne
  • Eisenpfannen
  • Gusseisenpfanne

So bereiten Sie die besten Bratkartoffeln zu

  • Arbeitszeit: ca. 20 Min.
  • Backzeit: ca. 35 Min.
  • Schwierigkeitsgrad: einfach

Beginnen Sie damit rohe Kartoffeln zu schälen, denn die sind die richtige Vorraussetzung für schöne krosse Bratkartoffeln. Es sollten hartkochende Kartoffeln sein. Schneiden Sie sie in ungefähr gleich große Stücke und legen Sie sie in kaltes Wasser. Wichtig: Damit erreichen Sie, dass die Bratkartoffeln nicht matschig sondern kross werden.

Geben Sie Öl in eine Eisenpfanne und erhitzen dies auf der höchsten Stufe. Die Kartoffelstücke durch ein Sieb abgießen. Danach in die inzwischen heiße Pfanne damit. Wenn Sie einen Deckel für die Pfanne haben, verschließen Sie diese jetzt.

Achten Sie auf die Hitze, notfalls etwas reduzieren. Nach ca. 5 Minuten zum ersten mal wenden. Möglichst wieder Deckel aufsetzen, damit Dampf entsteht und darin die Kartoffeln garen können.

Braten Sie die Kartoffeln ca. 30-40 Minuten, je nachdem wie kross sie werden sollen. Als Tipp: Geben Sie ca. 10 Minuten bevor Sie fertig sind gewürfelte Zwiebeln hinzu, aber bitte nicht gleich vermischen. Einfach oben drauf, dann ca. 5 Minuten garen lassen. Jetzt den Deckel runter nehmen, alles vermischen und noch 5-10 Minuten offen braten lassen.

Guten Appetit!